Vaterschafts-Rechner


Das Leben lässt sich nicht immer voraussehen. Wenn wir schon einer Sache sicher sind, dann spielt uns das hinterhältige Schicksal einen Streich. Vielleicht wäre es manchmal besser, in süßer Ahnungslosigkeit weiter zu verharren, die Wahrheit kommt doch immer ans Tageslicht. Statistisch gesehen zieht jeder 10. Mann in Deutschland ein Kuckuckskind groß! Die Gründe dafür sind extrem unterschiedlich, es gibt aber nicht viele Möglichkeiten, die Vaterschaft zu überprüfen, sie nachzuweisen.

Die sicherste Methode bleibt nach wie vor der DNA-Test, bei dem das von dem Vater und dem Kind entnommene genetische Material verglichen wird. Dieser Test gibt zwar eine 100-prozentige Sicherheit, Sie brauchen aber nicht gleich Ihr Geld auszugeben, denn Ihre ersten Zweifel und Bedenken können Sie ganz kostenlos mithilfe des Vaterschafts-Rechners zerstreuen – eines Algorithmus, der charakteristische Merkmale und Eigenschaften dieser beiden Personen vergleicht.

Der Vaterschafts-Rechner ist sehr einfach und leicht zu handhaben. Es reicht nur eine kurze Weile, um zu überprüfen, ob das Kind, das Sie so lieben, tatsächlich Ihr eigenes Kind ist. Schon nach wenigen Minuten sagt es Ihnen der Vaterschafts-Rechner, ob Ihre Zweifel unbegründet sind oder ob Sie doch den DNA-Test machen sollen.

Blutgruppe
Augenfarbe
Geschlecht des Kindes
Haarfarbe
Wangengrübchen

Blutgruppe

Anhand der Blutgruppe der Eltern
Mutter
0-
Blutgruppe
Rhesusfaktor
Vater
0-
Blutgruppe
Rhesusfaktor

Vererbung der Blutgruppe

Der einzige Merkmal, den man nicht so „auf den ersten Blick“ vergleichen kann, ist die Blutgruppe. Die Beseitigung Ihrer Zweifel fangen Sie aber mit dieser Maßnahme an, denn für die Vererbung einer Blutgruppe sind die Blutgruppen der beiden Elternteile entscheidend. Eine solche Blutuntersuchung zur Bestimmung der Vaterschaft darf selbstverständlich nur in einem Labor durchgeführt werden, wir können aber bestimmte Zusammenhänge innerhalb des AB0-Systems oder des Rhesus-Systems feststellen. Wenn z. B. ein Elternteil die Blutgruppe 0 Rh+ und der andere die A Rh+ hat, dann kann das Kind unmöglich die Blutgruppe B Rh- haben.

Die Blutgruppen werden allerdings besonders dann wichtig, wenn für eine Bluttransfusion der Blutspender zuerst in dem nächsten Verwandtenkreis gesucht wird. Sollen Sie bald Vater werden und Sie haben Zweifel an der Vaterschaft des Kindes, dann lassen Sie gleich nach seiner Geburt eine Blutuntersuchung machen, um dann die Ergebnisse beim Vaterschaftstest zu vergleichen.

Augenfarbe

Anhand der Augenfarbe der Eltern
Mutter
Blau
Vater
Blau

Vererbung der Augenfarbe

Unsere Augenfarbe erben wir im Genotyp von unseren Eltern. Worauf beruht die Vererbung der Augenfarbe? Jeder Elternteil besitzt zwei Arten von Genen – die mit rezessiven Merkmalen und die mit dominanten Merkmalen. Wenn z. B. beide Elternteile jeweils blaue Augen (also Gene mit rezessiven Merkmalen) haben, dann ist es beinahe unmöglich, dass das Kind eine dunkle Augenfarbe erben würde, obwohl natürlich auch das vorkommen kann.

Hat dagegen die Mutter braune Augen (mindestens eines von beiden Genen weist dominante Merkmale auf), und der Vater blaue, dann würde das Kind fast hundertprozentig dunkle Augenfarbe (bei zwei Genen mit dominanten Merkmalen der Mutter) oder helle Augenfarbe (bei einem Gen mit dominanten Merkmalen) erben. Die Vererbung der Augenfarbe ist also als Ergebnis des Zusammenspiels von mehreren Faktoren anzusehen.

Geschlecht des Kindes

nach dem chinesischen Empfängniskalender
Mutter
Wann es zum Kontakt gekommen ist?

Geschlecht des Kindes nach dem chinesischen Empfängniskalender

Hätte man es nur beeinflussen können, ob es ein Junge oder ein Mädchen sein wird! Meistens wünschen sich die Frauen einen Sohn und die Männer eine Tochter. Kann man jedoch auf irgendwelche Weise das Geschlecht des Kindes planen, es beeinflussen? Die Chinesen behaupten mit neunzigprozentiger Sicherheit, dass es möglich sei. Interessant ist dabei, dass ihre Meinung auch von den amerikanischen Wissenschaftlern vertreten wird, nicht aber von den am meisten betroffenen, also von den Paaren. Worauf beruht nun die Methode der Geschlechtsbestimmung nach dem chinesischen Empfängniskalender? Je nach dem Alter der Mutter und dem Monat der Empfängnis informiert uns der chinesische Empfängniskalender darüber, ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen sein kann. Man darf aber nicht vergessen, dass ein Monat im chinesischen Kalender lediglich 28 Tage lang ist und das Alter der Mutter wird als die Zahl der vollendeten und nicht nur angefangenen Lebensjahre verstanden. Es klingt vielversprechend? Überprüfen Sie aus reiner Neugier, welches Geschlecht Ihr Kind nach dem chinesischen Empfängniskalender haben wird … oder haben sollte.

Haarfarbe des Kindes

Mutter
Schwarz
Vater
Schwarz

Vererbung der Haarfarbe

Unsere Haare sind völlig von der Genetik abhängig, und erst hier, auf diesem Gebiet, kann die Natur zeigen, was sie alles kann. Ähnlich, wie es bei der Augenfarbe der Fall war, bedeutet auch hier die helle Farbe die rezessiven Gene, und die dunkle mindestens ein dominantes Gen. Es kommt manchmal vor, dass die vom Kind geerbte Haarfarbe nicht mal annähernd an die Haarfarbe bzw. an die Haarfarben von den Eltern erinnert – in diesem Fall hat es sie wahrscheinlich von seinen Großeltern geerbt. Unsere Haare das ist nicht nur ihre Farbe, es ist auch ihre Form – die lockigen Haare entstehen dank dem dominanten Gen, das ebenso für lange Wimpern verantwortlich ist, das aber auch paradox die Anfälligkeit für Haarausfall erhöht. Und analog entscheiden die rezessiven Gene über die Vererbung von glatten und blonden Haaren. Überprüfen Sie nun, was über Ihre Vaterschaft die Farbe und die Form der Haare sagen, die von Ihrem Kind geerbt sind!

Wangengrübchen

Mutter
Vater

Vererbung der Wangengrübchen

Wangengrübchen haben etwa 20% der Bevölkerung. Trotz des unbestrittenen Reizes, den sie ihrem Besitzer verleihen, sind sie als Defekt der Gesichtsmuskeln angesehen, die in diesem Fall kürzer sind, als es bei einer Person ohne Grübchen der Fall ist – eben deswegen werden sie erst beim Lachen, Lächeln oder Grinsen sichtbar, wenn die Wangenmuskeln nach innen gezogen werden.

Worauf beruht die Vererbung der Wangengrübchen? Ihre Entstehung ist auf die Teilnahme des dominanten Gens zurückzuführen. Hat also die Mutter die Wangengrübchen (das dominante Gen) und der Vater keine (das rezessive Gen), dann besteht beinahe fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit, dass das Kind die Wangengrübchen erben würde. Wenn aber beide Elternteile beim Lächeln Wangengrübchen haben (mindestens ein dominantes Gen), dann ist es eigentlich fast sicher, dass auf dem Familienfoto alle auf diese Weise, also mit Wangengrübchen lächeln werden.

Überprüfen Sie, ob Ihr Kind die Wangengrübchen geerbt haben sollte, wenn es tatsächlich Ihr Kind ist!