Detektion von Abhörgeräten

Wann können Sie den Verdacht haben, dass Sie womöglich Opfer eines Lauschangriffs sind? Dann, wenn Sie über Informationen verfügen, die jemand gegen Sie verwenden kann. Fazit? Das Gummiohr kann gleich um die Ecke lauern – oder in der Ecke Ihres Büros.


Wer wird am häufigsten belauscht?

Personen, die besonders gefährdet sind, im Mittelpunkt von Abhörmaßnahmen zu stehen, sind in erster Linie:

  • Menschen mit hohem Status und sozialem Ansehen;
  • wohlhabende Personen;
  • Medienprominenz (Journalisten, Politiker);
  • Eigentümer, Geschäftsführer, Leiter, Manager großer Firmen und Unternehmen;
  • Vertreter der Rechtsberufe (Rechtsanwälte, Anwälte, Staatsanwälte, Richter);
  • Mitarbeiter, die über detailliertes Wissen verfügen und innovative Lösungen oder Produkte entwickeln.
  • Mitarbeiter, die in Konflikt mit Vorgesetzten oder Kollegen getreten sind.
  • Ehegatten und Lebenspartner, die in Verdacht von Untreue oder mitten im Scheidungsverfahren stehen und ihr Vermögen aufteilen.

Abhörskandale sind nicht nur in der Politik an der Tagesordnung. 2015 wurden auf Antrag der Polizei 8.000 Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Wenn man dann noch andere Dienste und Nichtregierungsorganisationen dazurechnet, kann die Skala der Abhörmaßnahmen wirklich Eindruck machen. Normale Menschen haben mittlerweile auch Zugang zu einer großen Vielfalt von Abhörgeräten.

Personen, die sich zur Montage von Abhörgeräten in unserem Büro, Haus oder Handy entschließen, können Wissen erwerben, dessen Weitergabe an Dritte, vor allem an unsere Konkurrenz, uns große Probleme bereiten kann. Verpasste Karrierechancen und nie verwirklichte Wachstumsaussichten von Firmen, finanzielle Verluste – ist nur die Spitze des Eisbergs von negativen Folgen.


Kontrolliertes Gespräch

Oder: Wann sollte man den Lauschangriff befürchten?

Wann kann man erwarten, dass man belauscht wird? Das Eintreten bestimmter außergewöhnlicher Ereignisse im Leben kann ein Hinweis dafür sein, dass jemand an ihm sehr interessiert ist. Es fängt in dem Moment an, in dem wir bemerken, dass Dritte über Fakten aus unserem Privatleben verfügen, über die wir mit ihnen nie gesprochen haben. Dies ist das erste Signal, dass diese Informationen wahrscheinlich von Abhörmaßnahmen herrühren.

Allerhand Geschenke von potenziellen Kontrahenten, Mitgesellschaftern oder Kunden sollten auch Anlass zu ernsthaften Überlegungen sein. Abhörwanzen können z.B. in Uhren, Bürolampen, tragbaren USB-Sticks versteckt sein. Gratis ist in einem solchen Fall nur der Verlust von Privatsphäre.

Der Besuch von angeblichen Lieferanten, Kurieren oder verschiedenen Fachleuten (z.B. aus der Telekommunikationsbranche) könnte auch den Beginn von Abhörmaßnahmen in dem entsprechenden Raum bedeuten. Liegt kein konkreter Auftrag für die „Fachleute“ vor, sollte man besonders wachsam und misstrauisch sein. Falls solche Besuche vorab nicht verabredet worden waren, sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass diese Herren nicht durch reinen Zufall zu uns fanden.


Einfache Detektoren für Abhörgeräte für jedermann

Die beliebtesten Geräte zur Aufdeckung von Abhörgeräten erfassen die Datenübertragung mittels Funkwellen. Bedienung von diesen Geräten sollte sogar Person, die von Technik wenig verstehen, keine Schwierigkeiten bereiten. Trotz ihrer Einfachheit sind sie sehr effektiv. Die Verifizierung der Umgebung erfolgt im Bereich von 10 Metern. Es sind jedoch Geräte, die keine Abhörgeräte orten können, die Daten auf einen internen Datenträger speichern (z.B. Diktiergeräte).

Da die Miniaturisierung der elektronischen Überwachung die Platzierung von Abhörwanzen fast in jedem Gegenstand ermöglicht, dürfen die Abwehrmethoden in dieser Hinsicht nicht schlechter sein. Ein Detektor für Abhörgeräte kann sogar in einem Kugelschreiber versteckt werden!

Detektoren dieser Art sind in der Detektion von Funk-Abhörgeräten sehr wirksam. Ihr großer Vorteil ist die vollständige Diskretion, die das Scannen des Raumes mit dem Detektor im Hand ermöglicht.


Abhörgeräte-Detektoren für Profis

Professionelle, manuelle Detektoren für Abhörgeräte (und sogar gleichzeitig für drahtlose Kameras!) sind etwas größer. Denn außer der Signaldetektion ermöglichen sie eine genaue Ortsangabe der jeweiligen Transmissionsquelle, weil sie mit ihrer Reichweite sowohl analoge als auch digitale Signale umfassen. Sie zeichnen sich durch eine sehr hohe Empfindlichkeit in der Bandbreite von bis zu 10 GHz aus. Die Mehrheit von ihnen erlaubt es, die gesendete Transmission anzuhören und die emittierten Impulse von GPS-Systemen mittels der eingebauten Funktion Burst Detect zu erfassen. Daher werden sie sehr gut Ortungsgeräte und Handys erfassen.

Aber was sollte man tun, wenn man vermutet, dass in mehreren Räumen separate, unabhängig voneinander arbeitende Abhörgeräte versteckt worden sind? In diesem Fall verwendet man zur Beseitigung jeglicher Zweifel am besten Multi-Channel-Detektoren. Sie arbeiten auf bestimmten Frequenzen, infolgedessen bieten sie eine breite Skala an gut zu erkennenden Transmissionen. Das Gerät Protect 1207i bedient gleichzeitig bis zu sechs Kanäle in verschiedenen Frequenzbereichen.


Achtung, Abhörgerät erfasst

Die Betriebsmodi von Detektoren hängen von den jeweiligen Modellen ab. Die Entdeckung eines Abhörgerätes durch den Detektor bewirkt, dass wir darüber mittels eines Tons, visuellen Signals (blinkende Diode) oder Vibration informiert werden. Wächst die Stärke des erfassten Signals, wird der Benutzer immer deutlicher darüber informiert. Je nach Situation, in der man sich befindet, sei es, man versucht auf eigene Faust ein Abhörgerät im Büro aufzuspüren oder nimmt den Detektor in der Hosentasche zu einem Treffen mit, können wir den passendsten Arbeitsmodus des Detektors wählen – diskret oder weniger diskret. Einige professionelle Detektoren verfügen über alle dieser Optionen, und die Wahl eines bestimmten Modells hängt natürlich von den Bedürfnissen des Benutzers ab. Durch die Platzierung des Detektors in der Hosentasche spürt man die Vibration, wenn unser Verdacht sich als begründet erweist.


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